Schritt für Schritt bis zum Kindergarteneintritt

Einschreibung
Die Einschreibung findet immer im Jänner im Kindergarten in der Johannesstraße 35 statt - für beide Kindergärten, Infos dazu in der Dezember Ausgabe der Gemeindenachrichten
Zuteilung
Erfolgt in Kooperation Leitung und Gemeinde, immer nach dem Alter der Kinder. Die Kinder bekommen einen Brief zugeschickt, mit Zusage oder Warteliste und den Termin für den Schnuppertag.
Schnuppertag
Immer an einem Nachmittag im Juni. Kinder und Eltern lernen ihre Gruppe, Pädagogin und Betreuerin kennen. Erste Kontaktaufnahme und Infos!
Beginn
Öffnungszeiten richten sich nach der Bedarfserhebung. Start in den Kindergartenalltag - siehe Transition und Eingewöhnung.
Elternabend
Findet immer in der ersten Woche im September statt. Kleinkindgruppe am Mittwoch, 5-gruppiges Haus am Donnerstag.

Transition und Eingewöhnung

Transition
Transitionen sind wichtige Ereignisse im Leben eines jeden Menschen. Eine positive Bewältigung ist für die gesamte Entwicklung eines Menschen sehr bedeutsam. Es findet eine große Veränderung für das Kind auf der Ebene der sozialen Beziehungen und der Ebene der Umwelt statt.
Das Kind ist oftmals das erste Mal von seinen Eltern getrennt und es bedarf einer Zeit des sich daran Gewöhnen und des Begreifen, dass eine Trennung, wenn auch nur für wenige Stunden stattfindet und dass sie immer wieder von den Eltern abgeholt werden.
Kinder „pendeln“ zwischen Elternhaus und Kindergarten und müssen sich erst langsam daran gewöhnen, am Vormittag vielleicht nicht mehr nur 2-3 Personen sondern bis zu 25 neue Gesichter zu sehen. Und ihren Platz in dieser Gruppe erst finden.
Das ist natürlich anstrengend und die Kinder werden besonders in der ersten Zeit, wenn sie nach Hause kommen oft sehr müde sein.
Eingewöhnung
Unser Team ist sehr bemüht die Eingewöhnungsphase für Eltern und Kinder so stressfrei wie möglich zu gestalten und bitten die Eltern, sich und ihrem Kind dafür genug Zeit zu geben.
Die meisten Kinder freuen sich auf den Kindergarten, dennoch ist die Trennung von Mama und Papa nicht immer leicht.
Wenn in den ersten Tagen eine Bezugsperson mit in die Gruppe geht oder wenn ein Kuscheltier, Schnuller, Schmusetuch,…. mit ist, fällt die Eingewöhnung oft leichter. Oft ist es für die Eltern auch sehr hilfreich, wenn sie sich anfangs im Kindergarten telefonisch erkundigen, wie es ihrem Kind geht.
Der Vertrauensaufbau zu uns dauert bei manchen Kinder kürzer, bei anderen wieder länger. Daher ist die gute Zusammenarbeit zwischen Pädagoginnen und Eltern sehr wichtig, damit der Start gut gelingt.
Regelmäßige Abholzeiten, genauso wie ein strukturierter Tagesablauf vermitteln dem Kind Sicherheit und Stabilität und erleichtern den Einstieg in den Kindergarten.

Fit für die Schule

Freundschaften gewinnen an Bedeutung, erste Ablösung vom Elternhaus

Interesse an der Umwelt und anderen Menschen gegenüber

Teamfähig werden

Fördern von individuellen Begabungen

Überlegungen für kleinere Handlungspläne anstellen

Regeln verstehen und einhalten

Dingen auf den Grund gehen, Neugierde und Wissbegierde ausleben dürfen

Interkulturelle Freundschaften knüpfen und einander verstehen lernen

Eigenverantwortung und soziales Miteinander gewinnen an Stellenwert

Sprachliche Ausdrucksfähigkeit

Chemische und physikalische Eigenschaften durch Experimente kennenlernen

Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme

Unterstützung des Forscherdranges - ausprobieren-sammeln-ordnen

Lernen auf spielerische Art

Entsprechende Arbeitshaltung in Bezug auf Ausdauer und